Es stürmt, es regnet… es blüht!
Der Sturm jagt unablässig seit Tagen über die Stadt. Bäume ächzen unter dieser Bürde klagend. Der Regen reitet durch den rasenden Wind und preßt sich in jede Lücke meiner Kleidung. Ich denke bei mir, daß das Wetter zunächst ganz meinem Seelenleben entspricht. Aber Hinschauen lohnt. Der graue Baum, eben noch farblos und kaum als solches wahrnehmbar, er grünt plötzlich und tritt trotzig dem Regen und den blassen Farben des Winters entgegen. Hier eine Blüte, die sich neugierig aus ihrer Knospe befreit. Der griesgrämige Nachbar, den sein ungewöhnliches Lächeln irritiert, schon daß er es vollendet hat. Die Vögel, die die melancholische Stille des Winters mit ersten Tonproben durchbrechen. Meine Nase durchforstet ungeduldig die Luft nach dem Frühlingsduft. Er ist angekommen und ich kann ihn durch all den Sturm und Regen erkennen, fühlen und auch riechen. Es kommt mir vor, als würde ich nach langem Training voller Theorie nun erst an die Startlinie des Jahres gehen. Dann los. Dieses Jahr wird großartig. Hoffentlich….

Wunderschön geschrieben
. Und es klingt ja direkt ein wenig aufmunternder als sonst.
Mir geht es gerade ähnlich, auch ich entdecke mit Freuden all das neue Leben und die dazugehörenden Farben und spüre die Geister sich in mir regen, die zum Leben führen und die Dunkelheit verscheuchen.
1000 Dank für Deine Zeilen. Ja, dann kann 2008 für uns losgehen…
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